30 June 2026, 16:06

Tiny-House-Festival zeigt bezahlbare Wohnlösungen auf kleinstem Raum

Neues Tiny House zum Verkauf: Wie viel kostet der Traum eines kleinen Heims wirklich?

Tiny-House-Festival zeigt bezahlbare Wohnlösungen auf kleinstem Raum

Das Tiny-House-Festival „New Housing“ präsentiert vielfältige Wohnlösungen auf kleinem Raum

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Auf dem kürzlich stattgefundenen Tiny-House-Festival „New Housing“ wurden zahlreiche kompakte Wohnkonzepte vorgestellt. Über 90 Aussteller präsentierten mehr als 30 verschiedene Tiny-House-Modelle und unterstrichen damit das wachsende Interesse an platzsparenden Wohnalternativen.

Mehrere Hersteller zeigten ihre neuesten Entwürfe zu unterschiedlichen Preisen. Das polnische Unternehmen Tom & Luk bot ein modulares Haus mit 48 Quadratmetern für 95.000 Euro an. Schwarzwald Tiny stellte mit dem barrierefreien Tiny Care Home ein rollstuhlgerechtes Modell für 100.000 Euro vor. Holzbau Engel präsentierte zudem ein vollständig autarkes Tiny House mit 17 Quadratmetern zum gleichen Preis.

Weitere Optionen umfassten ein voll ausgestattetes Minihaus mit 20 Quadratmetern ab 75.000 Euro. Mobi House bot ein günstigeres Wohnmobil mit 16 Quadratmetern für rund 48.000 Euro an. Die Veranstalter wiesen darauf hin, dass die reinen Baukosten für ein Tiny House in der Regel zwischen 70.000 und 120.000 Euro liegen. Zusätzliche Ausgaben wie der Grundstückskauf können die Gesamtkosten um 15 bis 20 Prozent erhöhen – wobei die Preise für Bauland je nach Region stark variieren.

Die langfristigen Kosten für ein Leben im Tiny House wurden auf 150.000 bis 300.000 Euro geschätzt, einschließlich Haus, Grundstück sowie eventueller Zusatzkosten für Bau oder Individualisierung.

Das Festival machte deutlich, wie vielfältig und erschwinglich das Wohnen in Tiny Houses sein kann. Die Preise hängen von Größe, Ausstattung und Standort ab, wobei das Grundstück oft den größten Kostenfaktor darstellt. Die Veranstaltung zeigte, wie praxistauglich und abwechslungsreich die heutigen Wohnlösungen auf kleinem Raum sind.

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