Verdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: E-Scooter-Fahrer und Radler kassieren Strafen in Serie
Luisa HofmannVerdeckte Kontrollen in Bad Kreuznach: E-Scooter-Fahrer und Radler kassieren Strafen in Serie
Zivilstreifenbeamte führten am Donnerstag verdeckte Kontrollen in der Fußgängerzone von Bad Kreuznach durch. Im Fokus standen Verstöße von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern sowie weitere Ordnungswidrigkeiten. Die Aktion endete mit zahlreichen Strafen und Beschlagnahmungen.
Bei den E-Scooter-Nutzern wurden 40 Verstöße dokumentiert, darunter das Fahren mit dem Handy am Ohr sowie mehrere Fälle, in denen zwei Personen auf einem Scooter unterwegs waren. Fünf E-Scooter wurden sichergestellt, teilweise wegen fehlender Pflichtversicherung.
Bei Radfahrern registrierten die Beamten 21 Verstöße, darunter ein Fall, in dem ein Radfahrer ebenfalls mit dem Handy erwischt wurde. E-Scooter sind in der Fußgängerzone generell verboten, während Radfahrer sie nur zwischen 19 und 9 Uhr morgens nutzen dürfen.
Während der Kontrollen beschlagnahmten die Beamten zudem Tabakwaren und illegale E-Zigaretten. Drei weitere Verstöße betrafen das in der Zone geltende Alkoholverbot. Ein E-Scooter-Fahrer leistete Widerstand, beschimpfte die Beamten und löste so eine Konfrontation aus. Eine Beamtin erlitt leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig.
Mirko Helmut Kohl, Leiter der öffentlichen Ordnung der Stadt, kündigte an, die Kontrollen künftig zu intensivieren. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und besonders gegen Parkverstöße vorzugehen – etwa auf Gehwegen oder Behindertenparkplätzen.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit dem Verhalten von E-Scooter-Fahrern und Radfahrern in der Fußgängerzone gibt. Durch häufigere Kontrollen sollen diese Missstände eingedämmt werden. Die Behörden werden weiterhin Verstöße gegen Versicherungspflichten, Alkoholverbote und Parkregeln ahnden.
