Vier Berliner Hockeyspieler kämpfen bei der WM um internationale Erfolge
Anton WolfVier Berliner Hockeyspieler kämpfen bei der WM um internationale Erfolge
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler wurden für die deutschen Nationalmannschaften nominiert. Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große werden ihr Land bei den bevorstehenden Wettbewerben vertreten. Ihre Erfolge sorgen bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft in Belgien im August für Aufmerksamkeit.
Thies Prinz ist Kapitän der Herren-Nationalmannschaft. Erst kürzlich stand er im Finale der FIH Pro League auf dem Platz, wo Deutschland mit 2:5 gegen Spanien verlor. Die Herren belegten in der Gesamtwertung des Turniers den sechsten Platz.
Linnea Weidemann führt als Kapitänin die Damenmannschaft an. Unter ihrer Führung sicherte sich Deutschland mit einem 5:1-Sieg gegen China den fünften Platz. Beide Spieler bleiben weiterhin auf höchstem Niveau einflussreich.
Von den vier Athleten ist nur Weidemann noch in Berlin aktiv. Micheel und Große spielen mittlerweile für Vereine in Hamburg. Prinz hingegen ist in der niederländischen Hoofdklasse im Einsatz und hat bestätigt, mindestens eine weitere Saison dort zu bleiben. Ein sofortiger Rückkehr in seine Heimatstadt schloss er aus.
Alle vier Sportler werden im August Teil der deutschen Kader für die Weltmeisterschaft in Belgien sein. Ihre Erfahrung und Führungskraft werden für die Nationalmannschaften entscheidend sein. Das Turnier bietet ihnen erneut die Möglichkeit, ihr Können auf internationaler Bühne unter Beweis zu stellen.
