Wirtschaftsforscher dämpfen Deutschlands Wachstumserwartungen bis 2027 drastisch
Tobias WernerWirtschaftsforscher dämpfen Deutschlands Wachstumserwartungen bis 2027 drastisch
Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für das Land nach unten korrigiert. In ihrem aktuellen Bericht zeichnen sie ein gedämpftes Bild für die Jahre 2023 und 2027. Als Gründe für die Abschwächung nennen sie steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen.
Noch im Frühjahr waren die Experten von einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2027 ausgegangen. Die neuen Zahlen zeigen jedoch einen stärkeren Rückgang als erwartet: Für dieses Jahr rechnen die Institute nun nur noch mit einem Plus von 0,6 Prozent.
Die deutliche Abwärtskorrektur ist vor allem auf die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran zurückzuführen. Explodierende Öl- und Gaspreise verschärfen die Lage zusätzlich. Bis 2027 erwarten die Ökonomen zwar eine leichte Erholung, doch das Wachstum bleibt mit etwa 1 Prozent verhalten.
Die überarbeiteten Prognosen unterstreichen die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen für Deutschland. Hohe Energiekosten und die Instabilität im Nahen Osten belasten weiterhin die Konjunktur. Die Aussichten bleiben auch für die kommenden Jahre verhalten.






