Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028
Tobias WernerBerlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028
Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm ab 2028 auf elf neue Stadtteile auszudehnen. Damit steigt die Gesamtzahl der geförderten Gebiete in der Hauptstadt auf 24. Nach Angaben der Behörden soll die Erweiterung die Bürgerbeteiligung stärken und soziale Herausforderungen in den ausgewählten Kiezen gezielt angehen.
Zu den neu aufgenommenen Gebieten zählen der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße sowie der Hausotterplatz. Diese Stadtteile wurden aufgrund besonderer sozialer Bedarfe ausgewählt und erhalten künftig zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und soziale Initiativen.
Die Erweiterung erfolgt im Zuge des schrittweisen Auslaufens von 19 bestehenden Quartiersmanagement-Gebieten bis Ende 2027. Einige dieser auslaufenden Kieze könnten jedoch eine lokale Koordinierungsstruktur behalten oder vorübergehend personelle Unterstützung sowie Extra-Mittel für sozialintegrative Maßnahmen erhalten.
Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in die Stabilisierung von 50 Berliner Stadtteilen investiert. Die neuen Gebiete werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" integriert und offiziell als "Quartiersmanagement-Gebiete" ausgewiesen. Vor-Ort-Teams arbeiten direkt mit den Anwohnern zusammen, um die Bürgerbeteiligung zu aktivieren und lokale Netzwerke aufzubauen.
Durch die Ausweitung des Programms erhalten die Bewohner eine stärkere Mitgestaltungsrolle in ihren Kiezen. Die lokalen Teams konzentrieren sich darauf, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und die Lebensbedingungen zu verbessern. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, wobei 24 Stadtteile von der fortlaufenden Unterstützung profitieren werden.






