15 April 2026, 00:11

Uniper setzt auf Windkraft: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbüttel besiegelt

Plakat mit Text und Bildern von Solarpanelen und Windrädern vor einem wolkenverhangenen Himmel, auf dem steht "Abgesagte verbleibende Öl- und Gasförderlizenzen im Arctic National Wildlife Refuge".

Uniper setzt auf Windkraft: Langfristiger Stromdeal mit Wolfenbüttel besiegelt

Uniper schließt langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie mit Stadtwerken Wolfenbüttel

Der Energiekonzern Uniper hat mit dem kommunalen Versorger Stadtwerke Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für Windkraft an Land abgeschlossen. Die Vereinbarung unterstreicht den Wandel des Unternehmens hin zu einer nachhaltigeren Stromerzeugung. Gleichzeitig zeigen die allgemeinen Marktbedingungen steigende Ölpreise und höhere Renditen für Staatsanleihen.

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Im Rahmen des neuen Vertrags wird Uniper Strom aus Onshore-Windparks direkt an den regionalen Energieversorger liefern. Damit festigt das Unternehmen seine Position im Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere bei der Windkraft an Land. Uniper baut seine Geschäftsaktivitäten um, um sich stärker auf die Produktion nachhaltiger Energie zu konzentrieren.

Die Aktie von Uniper hat seit Januar etwa 14,9 Prozent zugelegt und schloss am Freitag bei 38,60 Euro. Dennoch liegt sie noch unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Der Energiemarkt selbst steht vor Herausforderungen, da der Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien zunimmt.

Über die Unternehmensentwicklung hinaus haben die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen ein 15-Jahres-Hoch erreicht. Auch die Ölpreise sind deutlich gestiegen und setzen die Energiemärkte zusätzlich unter Druck.

Der Stromabnahmevertrag bestätigt Unipers Engagement für die Windenergie an Land. Die Aktienperformance spiegelt das Interesse der Anleger wider, auch wenn der Kurs noch nicht wieder das Vorjahreshoch erreicht hat. Der Deal fällt in eine Phase, in der die Energiemärkte mit höheren Anleiherenditen und steigenden Ölpreisen konfrontiert sind.

Quelle