27 March 2026, 20:03

Die G-Men: Warum Voughts düsterste Superhelden-Truppe für immer verschwand

Eine Gruppe von Männern, die in einem schwach beleuchteten Raum stehen, von rechts beleuchtet, während sie offenbar ein Interview für Avenged Sevenfold geben.

Die G-Men: Warum Voughts düsterste Superhelden-Truppe für immer verschwand

Die G-Men – eine berüchtigte Truppe im The Boys-Universum – waren schon immer eine düstere Parodie auf Superheldengruppen wie die X-Men. Unter der Führung von John Godolkin umfassten ihre perversen Machenschaften Kindesentführungen, Missbrauch und sogar die Wiederbelebung verstorbener Mitglieder als willenlose Sklaven. Trotz ihrer Profitabilität für Vought International führte die extreme Verderbtheit der Gruppe schließlich zu ihrem gewaltsamen Untergang.

In den Original-Comics gab sich John Godolkin als wohlwollender Anführer, eine verzerrte Spiegelung von Professor X' öffentlichem Image. Hinter verschlossenen Türen leitete er jedoch eine Sekte, die Kinder entführte, ihnen Compound V injizierte und sie durch Manipulation kontrollierte. Die G-Men – mit Mitgliedern wie Five-Oh, Silver Kincaid und Nubia – entwickelten sich zu Voughts lukrativstem Franchise und überflügelten selbst die Sieben an Popularität. Ihre Autonomie ermöglichte es ihnen, mit kaum einer Aufsicht zu operieren und ihre Gräueltaten zu vertuschen.

Hughie infiltrierte die Gruppe unter dem Decknamen Bagpipe und deckte ihre abstoßenden Praktiken auf. Die G-Men waren in Untergruppen organisiert, wobei G-Wiz zu den gefährlichsten zählte. Als The Boys sie schließlich stellten, reagierte Vought mit einer Armee, die Godolkin und sein gesamtes Team auslöschte – und damit ihre Schreckensherrschaft beendete.

Die Spin-off-Serie Gen V führte eine Variante Godolkins ein – Thomas –, der eine Universität für Supes gründete, um überlegene Menschen zu züchten. Anders als sein Comic-Pendant wurde er in der zweiten Staffel von Marie Moreau getötet. Trotz des Erfolgs des Franchise war die extreme Korruption der G-Men selbst für Vought zu gefährlich, weshalb sie in der Live-Action-Serie The Boys nie als Gruppe auftauchen werden.

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Ihr Erbe bleibt eines der dunkelsten Kapitel der The Boys-Mythologie. Die Mischung aus skrupelloser Ausbeutung, sexueller Ausbeutung und grotesken Experimenten trieb Vought schließlich dazu, sie vollständig zu eliminieren. Zwar wirkt ihr Einfluss in den Spin-offs nach, doch ein vollständiges Auftreten in der Hauptserie gilt mittlerweile als unwahrscheinlich.

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