04 May 2026, 20:08

Freiburg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Gebäude mit wenigen Radfahrern auf der Straße.

Freiburg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Freiburg steht vor umfassenden Aufwertungen seiner Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Das Land Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm zur Unterstützung dieser Maßnahmen bewilligt. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro bis 2030 umfasst das Programm rund 1.000 Projekte in der gesamten Region.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Freiburg, wo bereits etwa 20 Vorhaben finanzielle Förderung erhalten. Die Stadt fungiert zudem als Pilotkommune im Rahmen des Klimamobilitätsplans und profitiert dadurch von zusätzlicher Unterstützung. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen sichere, durchgängige Rad- und Gehwege, barrierefreie Querungen sowie bessere Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.

Die Mittel fließen vorrangig in stark frequentierte Strecken wie die Breisacher Straße und die Lehener Straße. Ein weiteres Großprojekt ist der Ausbau der Radschnellverbindung FR2. Zudem sind verbesserte Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen vorgesehen.

Gemäß dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz übernimmt Baden-Württemberg bis zu 75 Prozent der Kosten pro Projekt. Ziel ist es, die Verkehrswende in Freiburg zu beschleunigen und aktive Mobilität attraktiver zu gestalten.

Das Programm wird in den kommenden sechs Jahren umgesetzt, wobei das Gesamtinvestitionsvolumen eine Milliarde Euro übersteigt. Die Infrastrukturverbesserungen in Freiburg sollen die Sicherheit und Vernetzung für Radfahrer und Fußgänger deutlich erhöhen. Die Rolle der Stadt als Pilotkommune im Klimamobilitätsplan unterstreicht zudem ihre Vorreiterposition bei der regionalen Verkehrswende.

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