Wohnungsbau in Südbayern bricht dramatisch ein – Oberbayern besonders betroffen
Anton WolfWohnungsbau in Südbayern bricht dramatisch ein – Oberbayern besonders betroffen
Südbayern erlebt dramatischen Rückgang beim Wohnungsbau – einige Regionen besonders betroffen
In Südbayern bricht der Wohnungsbau massiv ein, wobei die Krise regional unterschiedlich stark ausfällt. Der Rückgang bei Neubauten verschärft die ohnehin angespannte Wohnraumsituation in der Region weiter. Aktuelle Zahlen für 2025 zeigen nun das volle Ausmaß der Abkühlung.
Am stärksten betroffen ist Oberbayern: Hier wurden im vergangenen Jahr nur noch 15.575 Wohnungen fertiggestellt – ein Minus von 25 Prozent gegenüber 2024. Das entspricht fast 5.300 weniger Wohnungen als im Vorjahr.
Der Trend hatte sich bereits früher durch einen deutlichen Rückgang bei den Baugenehmigungen abgezeichnet. Weniger Bewilligungen ließen die bevorstehende Bauflaute erahnen.
Eine leichte Ausnahme bildet die Oberpfalz: Dort wurden 2025 insgesamt 5.101 Wohnungen gebaut – 272 mehr als im Vorjahr. Doch dieser bescheidene Anstieg steht im krassen Gegensatz zum allgemeinen Abwärtstrend in Südbayern.
Besonders prekär bleibt die Wohnungsnot in Südbayern. Da immer weniger Wohnraum entsteht, wird sich der Druck auf den Markt voraussichtlich weiter verschärfen. Die neuesten Daten bestätigen eine anhaltende Schwächephase im Baugewerbe der gesamten Region.






