Münster startet Schwimmkurse für Geflüchtete – Sicherheit und Integration im Fokus
Anton WolfMünster startet Schwimmkurse für Geflüchtete – Sicherheit und Integration im Fokus
Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten, eine lebenswichtige Fähigkeit zu erlernen
Das Integrations-Pilotprojekt des Vereins SwimSportTank e.V. bietet strukturierten Schwimmunterricht für Bewohner:innen der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster an. Dank lokaler Unterstützung und Förderung konnte das Programm ins Leben gerufen werden – mit Kursen für Kinder, Frauen und erwachsene Männer.
Das Vorhaben knüpft an eine langjährige Landesinitiative an: In den vergangenen 14 Jahren haben über 5.000 Viert- und Fünftklässler:innen in Münster im Rahmen von "NRW kann schwimmen!" – einem vom Land geförderten Projekt – das Schwimmen gelernt. Nun erweitert SwimSportTank e.V. dieses Angebot für Geflüchtete in der ZUE Münster.
Das interkulturelle Trainer:innenteam des Vereins spricht viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden, was Kommunikationsbarrieren überwindet und für reibungslose Abläufe sorgt. Anke Sundermeier, eine zertifizierte Schwimmlehrerin der Gruppe, leitet die Kurse für geflüchtete Kinder, Frauen und Männer.
Die Stadt Münster stellte für die Kurse das Hallenbad in Roxel zur Verfügung. Die finanzielle Förderung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, wodurch die Umsetzung des Programms erst möglich wurde. Stefan Centeno Hüttemann, der zuständige Bezirksbeamte für Geflüchtetenhilfe, dankte allen Beteiligten, die das Projekt Realität werden ließen.
Der Erfolg des Integrations-Pilotprojekts wird langfristige Auswirkungen für die Bewohner:innen der ZUE Münster haben: Schwimmunterricht vermittelt nicht nur Sicherheit und Selbstvertrauen, sondern fördert auch die soziale Integration. Mit weiterer lokaler Unterstützung soll die Initiative in den kommenden Monaten ihr Angebot ausbauen.






