02 April 2026, 08:05

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Neuwied investiert 25,9 Millionen Euro in den Ausbau des Industrieparks Friedrichshof

Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für Ausbau des Industrieparks Friedrichshof

Die Stadt Neuwied hat Investitionskredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für die Erweiterung des Industrieparks Friedrichshof erhalten. Mit den Mitteln soll das Gebiet zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort ausgebaut werden – gestützt auf eine positive landesweite Machbarkeitsstudie. Die Stadtführung sieht darin einen wichtigen Schritt für das lokale Wirtschaftswachstum.

Monatelang hat Neuwied die Erweiterung vorbereitet, mit Grundstückseigentümern verhandelt und strategisch wichtige Flächen erworben. Um eine geordnete Entwicklung zu gewährleisten, setzt die Stadt auf Vorkaufsrechte und ein strukturiertes Vermarktungskonzept. Ziel ist es, Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie anzuziehen.

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Eine aktuelle Machbarkeitsstudie bestätigte das Potenzial des Friedrichshofs als zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort. Bürgermeister Jan Einig und sein Stellvertreter Ralf Seemann werteten die Zustimmung des Landes als klares Vertrauensvotum für die Neuwieder Strategie. Die Stadt hat ihren Haushalt vier Jahre in Folge ausgeglichen und konzentriert sich nun darauf, die eigenen Einnahmen zu steigern.

Die 25,9 Millionen Euro fließen ausschließlich in den Erwerb von rund 70 Hektar Land und die Erschließung des Geländes. Neuwied geht behutsam vor und stützt sich auf unabhängige Fachgutachten sowie klare Planungen. Durch die Erweiterung sollen neue Unternehmen angesiedelt, Arbeitsplätze geschaffen und die Gewerbesteuereinnahmen erhöht werden.

Als nächste Schritte stehen Grunderwerb und Infrastrukturmaßnahmen an. Gelingt das Vorhaben, könnte der Industriepark zu einem zentralen Wirtschaftsmotor für die Region werden. Mit ihrem systematischen Vorgehen will die Stadt langfristige Vorteile für ansässige Unternehmen und Bürger sichern.

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