02 April 2026, 08:05

Osterreisen 2026: Warum deutsche Autofahrer jetzt tief in die Tasche greifen müssen

Vollgestellte Straße mit Lastwagen, Autos, Fußgängern, Laternen, Plakaten, einem Turm, einem Vergnügungsgerät, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Osterreisen 2026: Warum deutsche Autofahrer jetzt tief in die Tasche greifen müssen

Osterreisen werden in diesem Jahr teurer – Spritpreise in Europa schnellen in die Höhe

Die Fahrten über die Osterfeiertage werden dieses Jahr für viele Autofahrer deutlich teurer, da die Spritpreise in ganz Europa stark steigen. Besonders betroffen ist Deutschland: Hier verzeichnen Diesel Rekordwerte, während Benzin innerhalb von nur zwölf Monaten um fast 29 Prozent teurer geworden ist. Vor dem Start in das lange Wochenende suchen viele Urlauber nun nach Möglichkeiten, die Kosten zu drücken.

Seit Anfang 2026 treibt der Konflikt im Iran die Spritpreise in Europa in die Höhe. In Deutschland liegt der Benzinpreis mittlerweile deutlich über dem EU-Durchschnitt, während Diesel im April mit 2,376 Euro pro Liter einen Spitzenwert erreichte. Dieser Anstieg übertrifft den durchschnittlichen Preisanstieg in der EU von 15,8 Prozent bei Weitem – Deutschland zählt damit zu den teuersten Ländern für Autofahrer.

Etwas Entlastung gibt es dagegen in Ungarn und der Slowakei. Dank staatlicher Preisdeckel bleiben die Spritkosten für Einheimische in Ungarn bei 1,51 Euro pro Liter für Benzin und 1,59 Euro für Diesel. In der Slowakei sind die Preise nahezu stabil geblieben. Deutsche Autofahrer müssen hingegen deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Angesichts des erwarteten Osterverkehrs raten Experten zu einfachen Sparmaßnahmen. Schlechtere Reifendruckwerte erhöhen den Verbrauch – eine Kontrolle vor der Abfahrt lohnt sich. Wer leichter packt, kann bis zu 0,3 Liter auf 100 Kilometer sparen. Auch das Abmontieren von Dachträgern nach der Ankunft und die Verwendung von leichtem Campingzubehör verringern das Gewicht und steigern die Effizienz.

Für Wohnmobilbesitzer empfiehlt es sich, Wasser- und Toilettentanks erst am Zielort zu füllen, statt zusätzliches Gewicht mitzuschleppen. Schweres Gepäck vor Ort zu kaufen statt es zu transportieren, macht ebenfalls einen Unterschied. Selbst der Wechsel zu E10-Biosprit, der für die meisten modernen Motoren freigegeben ist, kann im Vergleich zu Super E5 die Kosten senken.

Auch eine kluge Planung der Tankstopps hilft, Geld zu sparen. Da die Preise in Europa stark variieren, können Autofahrer bares Geld sparen, wenn sie in günstigeren Ländern wie Ungarn oder der Slowakei volltanken, bevor sie nach Deutschland zurückkehren.

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Der starke Preisanstieg trifft deutsche Autofahrer besonders hart – vor allem in der vielbefahrenen Osterzeit. Zwar lassen sich durch cleveres Packen und Routenplanung einige Euro sparen, doch insgesamt bleiben die Reisekosten hoch. Angesichts der fast rekordhohen Preise für Diesel und Benzin werden viele Urlauber ihre Ausgaben genau im Blick behalten müssen, wenn es in die Ferien geht.

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