AfD Baden-Württemberg setzt auf Frohnmaier als Spitzenkandidat für 2026

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Vier Soldaten in Uniformen und Mützen stehen und sprechen, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Bäumen im Hintergrund.

Dies soll der neue starke Mann der AfD im Südwesten sein - AfD Baden-Württemberg setzt auf Frohnmaier als Spitzenkandidat für 2026

Die Alternative für Deutschland (AfD) in Baden-Württemberg hat ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2026 benannt. Markus Frohnmaier, seit 2022 Landesvorsitzender der Partei, wird als Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten antreten – obwohl er kein Mandat im Landtag anstrebt. Unterdessen soll Martin Rothweiler nach der Wahl eine prominentere Rolle übernehmen, während Umfragen der AfD derzeit rund 20 Prozent der Stimmen vorhersagen.

Der 34-jährige Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier wurde als Spitzenkandidat der AfD für die Wahl im März 2026 nominiert. Er beabsichtigt, sein Mandat im Bundestag zu behalten und nicht für den Landtag zu kandidieren. Seine Kandidatur fällt in eine Phase, in der die Partei mit möglichen Stimmengewinnen rechnet – aktuelle Umfragen deuten auf einen deutlichen Zuwachs an Unterstützung hin.

Innerhalb der Partei gibt es jedoch Spannungen wegen anstehender Führungswechsel. Anton Baron, der heutige Fraktionsvorsitzende, steht in der Kritik, weil seine Leistungen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Einige Mitglieder zweifeln daran, ob seine Ambitionen mit den erzielten Ergebnissen übereinstimmen. Baron zeigte sich zudem zögerlich, seinen Posten an Martin Rothweiler abzugeben – einen ausgebildeten Betriebswirt und langjährigen Stadtrat in Villingen-Schwenningen.

Rothweiler, der auf Platz zwei der AfD-Landesliste kandidiert und zudem als Direktkandidat in seinem Heimatwahlkreis antritt, soll nach der Wahl zum neuen Gesicht der Partei im Landtag werden. Frohnmaier unterstützt ihn dabei, die Fraktionsführung zu übernehmen. Emil Sänze, der Co-Landesvorsitzende, wird die Landesliste anführen, strebt jedoch nicht das Amt des Fraktionschefs an.

Anton Baron hingegen überlegt noch, ob er erneut für den Landtag kandidieren wird, und wägt politische Verpflichtungen mit Familienleben und anderen Projekten ab.

Die AfD-Strategie für 2026 konzentriert sich auf Frohnmaiers Bewerbung um das Ministerpräsidentenamt und Rothweilers Aufstieg in der Landespolitik. Sollten sich die Umfragewerte bestätigen, könnte die Partei ihre Präsenz im Landtag deutlich ausbauen. Das Wahlergebnis wird zeigen, ob die geplanten Führungswechsel wie vorgesehen umgesetzt werden.