Die Grünen lehnen Homöopathie-Erstattung durch Krankenkassen ab

Die Grünen lehnen Homöopathie-Erstattung durch Krankenkassen ab
Die Grünen haben sich auf ihrem Bundesparteitag in Hannover nach einer hitzigen Debatte offiziell gegen die Kostenübernahme homöopathischer Behandlungen durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgesprochen. Die Delegierten stimmten deutlich für einen Antrag des Kreisverbands Tempelhof-Schöneberg und lehnten damit einen Kompromissvorschlag des Bundesvorstands ab. Die Parteiführung hatte versucht, eine Abstimmung zu vermeiden, indem sie optionale Zusatztarife für Homöopathie vorschlug. Doch die Mehrheit der Delegierten unterstützte die strengere Haltung des Tempelhof-Schöneberger Antrags. Die Position der Grünen könnte nun Enttäuschung bei jenen Wählern auslösen, die der Homöopathie positiv gegenüberstehen. Künftig werden solche Behandlungen nach dem Parteibeschluss nicht mehr von den gesetzlichen Kassen erstattet. Die Konferenzentscheidung beendet zwar einen langjährigen inneren Streit, könnte aber die Unterstützung unter Anhängern alternativer Medizin beeinträchtigen.











