Metzingen's Free Voters Demand 2029 Election Reform: Abolish 'Unechte Teilortswahl'

Metzingen's Free Voters Demand 2029 Election Reform: Abolish 'Unechte Teilortswahl'
Die Freie Wählervereinigung Metzingen – Neuhausen – Glems setzt sich für die Abschaffung des Systems der "Unechten Teilortswahl" bei den Kommunalwahlen 2029 in Metzingen ein. Die von Stefan Köhler geführte Gruppierung möchte die bisherige bezirksbezogene Vertretung durch ein Modell ersetzen, das alleine die Stimmenzahl der Kandidaten als Maßstab für die Sitzverteilung zugrunde legt. Köhler argumentiert, dass die Kernstadt und die Ortsteile inzwischen so stark zusammengewachsen seien, dass Bürger:innen fähige Kandidaten aus anderen Stadtteilen auf gesamtstädtischen Listen wählen könnten. Zudem führte er die "überdurchschnittlich hohe Zahl ungültiger Stimmen" sowie den "enormen Aufwand bei der Auszählung" als Gründe für die Abschaffung der Unechten Teilortswahl an. Der Antrag der Vereinigung liegt dem Stadtrat bereits vor; eine Stellungnahme der Verwaltung wird im Frühjahr erwartet. Der oder die Fraktionsvorsitzende – deren Name in den verfügbaren Quellen nicht genannt wird – hat die Stadtverwaltung aufgefordert, den Punkt bis zum Frühjahr 2026 auf die Tagesordnung zu setzen. Ziel der Freien Wählervereinigung ist es, dass künftig ausschließlich die auf die Kandidaten entfallenen Stimmen über die Besetzung der Ratsmandate entscheiden. Mit ihrer Initiative wirbt die Freie Wählervereinigung Metzingen – Neuhausen – Glems für eine Reform des Wahlverfahrens in Metzingen. Sollte die Abschaffung der Unechten Teilortswahl durchgesetzt werden, könnte sich die Verteilung der Stadtratsitze grundlegend ändern – dann nämlich alleine nach dem Stimmergebnis der einzelnen Bewerber:innen.

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