Groupe SEB schließt Silit-Werk in Riedlingen – 250 Jobs betroffen
Groupe SEB schließt Silit-Werk in Riedlingen – 250 Jobs betroffen
Der französische Küchenausstatter Groupe SEB wird sein historisches Silit-Werk in Riedlingen schließen. Von der Entscheidung betroffen sind auch zwei weitere deutsche Standorte – insgesamt gehen dadurch etwa 250 Arbeitsplätze verloren. Die Produktion wird im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung ins Ausland verlagert.
Das Werk in Riedlingen, 1956 eröffnet, dient als Hauptsitz der Silit-Werke GmbH & Co. KG. Hier werden Töpfe und Pfannen für die globale Marke Silit hergestellt; das Werk ist zudem der größte Arbeitgeber der Stadt. Seine Schließung trifft die lokale Arbeitsagentur hart.
Zusätzlich wird Groupe SEB die Standorte in Hayingen und Diez schließen. In Hayingen werden Messer produziert, in Diez spezialisiert man sich auf Backformen. Wohin die Produktion verlagert wird, gab das Unternehmen nicht bekannt – allerdings wird erwartet, dass ein Großteil der Arbeit nach Asien verlegt wird.
Die Werksschließungen sind Teil eines "globalen Erholungsplans", der im Februar 2026 angekündigt wurde. Bis zu 600 Arbeitsplätze in der DACH-Region werden dadurch abgebaut. Groupe SEB begründet den Schritt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sichern.
Die Stilllegung der drei Standorte kostet rund 250 Arbeitsplätze in Deutschland. Die Produktionslinien für Silit-Kochgeschirr, Messer und Backformen werden verlegt, wobei die genauen Zielorte noch nicht genannt wurden. Die Veränderungen markieren eine deutliche Verschiebung im europäischen Produktionsnetz des Konzerns.
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