Schockierende Videos: Elefanten im Wuppertaler Zoo systematisch misshandelt und gedemütigt

Tobias Seidel
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Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Zeichnung von zwei Elefanten in einem Dschungel umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit begleitendem Text auf der Seite.Tobias Seidel

Schockierende Videos: Elefanten im Wuppertaler Zoo systematisch misshandelt und gedemütigt

Beunruhigende Videoaufnahmen zeigen anhaltende Misshandlung von Elefanten im Wuppertaler Zoo. Die Tiere werden gezwungen, Kunststücke vorzuführen, für Fotos Positur anzunehmen und Besucher zu tragen – Praktiken, die die Tierrechtsorganisation PETA als missbräuchlich und schädlich bezeichnet.

Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Pfleger sogenannte Bullenhaken einsetzen, um die Elefanten zu kontrollieren – darunter auch das Elefantenbaby Tuffi. Diese scharfen Werkzeuge verursachen Schmerzen und führen zu körperlichen Verletzungen sowie langfristigem psychischem Stress. Die Elefanten werden gezwungen, auf Kommando ihre Rüssel zu heben und Menschen auf ihrem Rücken zu tragen – Verhaltensweisen, die in freier Wildbahn nicht natürlich vorkommen.

PETA hat die Missstände bei den lokalen Behörden angezeigt, behauptet jedoch, dass bisher keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Organisation betont, dass solche Zustände kein Einzelfall in Wuppertal seien, sondern auch in anderen deutschen Zoos ähnlich herrsche. Darüber hinaus macht PETA darauf aufmerksam, dass Zoos durch solche Aktivitäten – etwa bei Sonderveranstaltungen oder Besuchererlebnissen – Profit schlagen.

Die Tierrechtler fordern nun ein sofortiges Ende der Misshandlung im Wuppertaler Zoo. Sie drängen die Stadt und die Zooleitung dazu, auf 'Protected Contact' umzustellen – ein System, bei dem Pfleger niemals denselben Raum wie die Elefanten betreten, um Stress und Risiken zu minimieren. Zudem verlangt PETA ein bundesweites Verbot der Zucht und des Imports von Elefanten in Zoos, mit dem Ziel, ihre Haltung in Gefangenschaft schrittweise abzuschaffen.

Große Zoos wie Berlin und Frankfurt haben in der Vergangenheit bereits ihre Richtlinien aufgrund von Tierschutzbedenken angepasst. Unklar bleibt jedoch, wie viele deutsche Zoos im Jahr 2026 noch auf Direktkontakt-Methoden setzen.

PETA besteht darauf, dass Elefanten aufgrund ihrer komplexen sozialen und ökologischen Bedürfnisse in Gefangenschaft nicht gedeihen können. Die Organisation setzt sich weiterhin für strengere Vorschriften und einen vollständigen Verzicht auf die Haltung von Elefanten in Zoos ein. Ohne Eingreifen, warnt PETA, werde die Ausbeutung und Misshandlung dieser Tiere anhalten.

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